Schutzengelkirche

Die Schutzengelkirche (Bischöfliches Seminar), erbaut 1617 – 1620, ausgestaltet 1717 – 1739 ist ein überregional kultur- und kunsthistorisch bedeutender Sakralbau: Nach der Münchner St.-Michaels-Kirche und der Dillinger Studienkirche steht sie in der historischen Abfolge der deutschen Jesuitenkirchen an dritter Stelle. In der Schutzengelkirche wurde der Bautyp der Wandpfeileranlage perfektioniert.

Eine einheitliche theologische Idee – das Wirken der Engel im Heilsgeschehen – bestimmt Ausgestaltung und Ausstattung des Kircheninneren. Zur Entfaltung dieses Programms werden nicht weniger als 567 Engelsdarstellungen in Holzplastik, Stuck, Öl- und Freskomalerei verwendet. Höhepunkt dieser theologischen Aussage ist der Hochaltar, ein Meisterwerk des Eichstätter Hofbildhauers Matthias Seybold (Entwurf und Figuren) aus dem Jahre 1739; das große Altarbild, in dessen Mittelpunkt der Kampf Michaels mit Luzifer steht, ist eine hervorragende Schöpfung von Johann Evangelist Holzer, einem der begabtesten Maler des deutschen Barocks.

Konzerte
Donnerstag, 10. Mai 2018, 11:30 Uhr: Orgelmatinée

Anschrift
Schutzengelkirche (Priesterseminar)
Leonrodplatz 3
85072 Eichstätt

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