Dávid Szigetvári

Der lyrische Tenor Dávid Szigetvári gewann den Ersten Preis beim Bach-Wettbewerb in Leipzig. Beim Cesti-Gesangswettbewerb für Barockoper in Innsbruck erhielt er einen Sonderpreis, nachdem er sein Studium an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest abgeschlossen hatte.

Die Presse schätzt seinen »feinen, ausdrucksvollen Tenor« und seine »ungemein stilsichere Diktion« (SZ). Anlässlich seines Deutschland-Debuts in der Bach’schen Matthäuspassion hoben die Stuttgarter Nachrichten seine »spektakuläre Gestaltungskraft« hervor.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Orfeo Chamber Orchestra Budapest, dem Savaria Baroque Orchestra und dem belgischen Ensemble Scherzi Musicali. Mit diesen Ensembles erschienen als Weltersteinspielungen CDs mit Musik von Caldara, Mazzocchi und Bertali. Weiters konzertierte er mit Vox Luminis der Lautten Compagney Berlin, dem Ensemble Akadêmia, der österreichisch-ungarischen Haydn-Philharmonie unter Adam Fischer und Les Concerts des Nations unter Jordi Savall.

Seine Auftritte führten ihn unter anderem zum Schleswig-Holstein-Musikfestival, zu den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, den Tagen Alter Musik Herne, den Würzburger Bachtagen, zum Festival d’Aix en Provence, zum Bachfest Leipzig, an das Konzerthaus Wien und bis nach Neu Delhi.

Die Titelpartie in Monteverdis »L’Orfeo« sang er in Paris, Passau, Nürnberg, Reims und Metz, den Teseo in Cavallis »Elena« in Lille und Lissabon. An der Staatsoper in Budapest war er unter anderem in Vivaldis »Farnace«, Stravinskis »Rake’s Progress« und als Ferrando in Mozarts »Così fan tutte« zu erleben. Am Staatstheather Nürnberg debütierte er 2016 mit der Johannespassion und kehrte 2018 als Eurimaco und Telemaco in Monteverdis »Il Ritorno d’Ulisse« wieder.

www.davidszigetvari.de

Konzert
Freitag, 10.05.2019, 20:00, Notre Dame: Eröffnungskonzert