19:05 Uhr | BR-KLASSIK live (audio) | St. Walburg

Abschlusskonzert: „Krieg und Frieden“

Auseinandersetzung mit Schatten und Licht des frühen 17. Jahrhunderts in Klagegesängen, Freudentänzen und musikalischen Schlachtengemälden
mit: Magdalene Harer (Sopran), Georg Poplutz (Tenor), Freiburger BarockConsort

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Das Leben deutscher Komponisten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, darunter Heinrich Schütz, Samuel Scheidt oder Johann Hermann Schein, war geprägt von den grauenvollen Erlebnissen des 30-jährigen Krieges, die sie in ihrer Musik verarbeiteten. So entstanden berührende Kompositionen, in denen Trauer, Tod und Verzweiflung allgegenwärtig sind und uns heute noch die Schrecken des Krieges vor Augen führen. Dennoch gab es in dieser dunklen Zeit auch immer wieder Episoden der Hoffnung, nicht zuletzt aufgrund eines unerschütterlichen Gottvertrauens; kurze Zeiten des Friedens veranlassten die Komponisten, freudvolle Instrumentalmusik zu verfassen.

Zusammen mit Magdalene Harer und Georg Poplutz, zwei herausragenden Interpreten der Musik dieser Zeit, stellt das Freiburger BarockConsort die Antipoden Krieg und Frieden bzw. Verzweiflung und Hoffnung in einem tiefgründigen Konzertprogramm zusammen.

Besetzung: Magdalene Harer (Sopran), Georg Poplutz (Tenor); Veronika Skuplik & Petra Müllejans (Violine), Werner Saller & Christa Kittel (Viola), Hille Perl (Viola da Gamba), James Munro (Violone), Lee Santana (Laute), Torsten Johann (Cembalo), Charlie Fischer (Perkussion)


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