Catherine Aglibut

Während ihres Violinstudiums an der Wiener Musikhochschule war sie Mitglied des Ensembles Die Knödel. Mit dieser Musik, die sich zwischen Klassik, Jazz und Volksmusik bewegt, bereiste sie ganz Europa, die USA, Kanada, Japan, Mexiko und die Mongolei.
Es folgten mehrere CD-Produktionen.

Seit 2000 wendete sie sich der Improvisation einerseits (u. a. Engagement im Marstall Theater München, Festival von Sasha Waltz in Bordeaux) und der Alten Musik und dem Barockgeigenspiel auf der anderen Seite zu (regelmäßige Konzerttätigkeit und zahlreiche CD Produktionen mit vielen renommierten Barockensembles: Lautten Compagney Berlin, L'Arpeggiata, Göttinger Händelfestspielorchester, La Dolcezza, Armonico Tributo, Concerto Palatino u. a.). Sie konzertierte bei verschiedenen namhaften Festivals und in Konzertsälen wie der Wigmore Hall London, Musikverein Wien, Théâtre des Champs-Élysées Paris, der Berliner und Kölner Philharmonie u. v. a.

In diesem musikalischen Spannungsfeld entstand ihr großes Interesse am Entwickeln neuer Projekte, in denen das Ausloten von Grenzen, Perspektivenwechsel, die Sehnsucht nach musikalischer Aussage und die Suche nach neuen Klängen eine zentrale Rolle spielen. Die Begegnungen unterschiedlicher Musikstile, Kulturen, Kunstgattungen und nicht zuletzt Musikern stehen dabei im Mittelpunkt. Sie kuratiert die Konzertreihe „Musik im Dialog", die vom Berliner Senat für Kultur und Europa im Rahmen der Spartenübergreifenden Förderung 2021 gefördert wird.

https://catherineaglibut.de/